Kriessern schlägt Hergiswil Hergiswil: Im Ringen die ewigen Zweiten

Bereits zum dritten Mal in Folge beenden die Ringer aus dem luzernischen Hergiswil die Meisterschaft mit der Silbermedaille. Präsident Daniel Stadelmann sagt: Ein Finaleinzug sei zwar immer ein Erfolg. Wenn man aber unterliege, sei man immer auch Verlierer.

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Bildlegende: Auf der Matte kämpft jeder für sich. Und doch bilden die Hergiswiler Napfringer ein eingeschworenes Team. zvg/Ringerriege Hergiswil

Neunmal in Folge standen die Ringer der Ringerriege Hergiswil im Final um den Schweizer-Meistertitel. In den Jahren 2012 und 2013 erkämpften sie sich jeweils die Goldmedaille. Die aktuelle Saison beenden die Hergiswiler auf Rang zwei.

Sie verloren den zweiten Kampf der Serie «Best of 3» mit 14:18 auswärts gegen Kriessern. «Wenn man unsere durchzogene Saison anschaut, unter anderem mit einem Trainerwechsel, dann sind wir zufrieden und stolz, dass wir es überhaupt in den Final geschafft haben», sagt Daniel Stadelmann, der Präsident der Ringerriege Hergiswil. «Wenn man aber im Final Zweiter wird, ist man trotzdem der Verlierer und dementsprechend enttäuscht.»

Suche nach neuem Cheftrainer und Verstärkung

Für die nächste Saison stehen wichtige Änderungen an. So sind die Clubverantwortlichen auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und Verstärkung für das Team.

Das Ziel für die nächste Saison sei jedoch auch wieder eine Medaille, sagt Präsident Stadelmann weiter: «Die Ringerriege Hergiswil feiert im nächsten Jahr den 50. Geburtstag und die 10. Medaille wäre eine gute Zahl, um die Vereinsgeschichte aufzumöbeln.»