Post pflügt Filialnetz um In Luzern sollen vier klassische Poststellen schliessen

Die Post konkretisiert ihre Pläne in der Stadt Luzern: Vier klassische Schalterbetriebe sollen in Agenturen oder einen Hausservice umgewandelt werden. Die bisherigen Poststellen in den Quartieren Würzenbach, Untergrund/Bruch und Reussbühl sollen zu Agenturen mit Partnern werden.

Postkundin studiert in einer Filiale ein Buch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Poststelle bei der Universität Luzern ist eine von neun klassischen Postfilialen in der Stadt Luzern. Keystone

Derzeit sucht die Post nach möglichen Standorten. Im Würzenbach soll das neue Regime bereits ab Herbst 2017 gelten. Auch die Poststelle im Schönbühl-Quartier wird aufgehoben, und es ist keine Agentur als Ersatz vorgesehen. Die Post prüft daher in diesem Gebiet die Einführung eines Hausservices für Briefe und Pakete.

Lehrlinge betreiben Filiale

Ausbauen und modernisieren hingegen will die Post ihren Standort an der Zürichstrasse. Die Filiale soll künftig als Lehrlingspoststelle geführt werden. In dieser verantworten angehende Detailhandelsfachleute das Tagesgeschäft und teilen sich alle Aufgaben in der Filiale. Unterstützt werden sie von erfahrenen Beraterinnen.

In der Stadt Luzern gibt es derzeit 12 Postfilialen, davon 3 mit Partnern, einen Automaten und zahlreiche Briefeinwürfe. Die Post will die Zugangsmöglichkeiten trotz Schliessung von klassischen Schaltern in den kommenden Jahren in der ganzen Schweiz durch zusätzliche Angebote ausweiten.