Kanton Schwyz überprüft Steuertarife

Die reichen Schwyzer Gemeinden und Bezirke sollen bis 2018 mit 18 Millionen Franken pro Jahr zur Sanierung des Kantonshaushalts beitragen. In dieser Zeit will der Kanton Schwyz die Steuertarife unter die Lupe nehmen.

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Bildlegende: Die reichen Schwyzer Gemeinden helfen dem weniger begüterten Kanton aus. Colourbox

Nach der Einigung mit den Gemeinden und dem Bezirk Höfe im Juli hat die Regierung am Mittwoch die Vernehmlassung zur entsprechenden Gesetzesrevision eröffnet.

Als Entgegenkommen zum Deal mit den reichen Gemeinden will der Regierungsrat die kantonalen Steuertarife unter die Lupe nehmen. Im Fokus stehen jene Tarife, die Steuersubstrat anziehen und damit die Ressourcenstärke von Schwyz beim Nationalen Finanzausgleich (NFA) beeinflussen.

Anfang Juli hatten der Schwyzer Regierungsrat und die Gebergemeinden des innerkantonalen Finanzausgleichs bekannt gegeben, dass die finanzstarken Gemeinden von 2016 bis 2018 jährlich 18 Millionen Franken mehr in den Finanzausgleich einzahlen. Die kurzfristige Massnahme soll helfen, das 200-Millionen-Franken-Loch in der Kantonskasse zu stopfen.