Kanton Uri regelt seine Spitalplanung

Die Gesundheitsdirektion Uri hat am Freitag ihren Bericht veröffentlicht, mit welchen Spitälern ausserhalb des Kantons in Zukunft zusammengearbeitet werden soll. Die breite Grundversorgung im Kanton soll weiter das Urner Kantonsspital anbieten.

Das Kantonsspital Uri in Altdorf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Urner Kantonsspital soll für 100 Millionen Franken aus- und umgebaut werden. Keystone

Die Urner Bevölkerung schätzt das breite Grundangebot des Kantonsspitals Uri in Altdorf. 67 % der Patienten sind im Jahr 2011 im Urner Kantonsspital behandelt worden. Das sind 3600 Personen.

Die Urner Gesundheitsdirektion hat nun die neue Spitalliste in die Vernehmlassung gegeben. Darin sind die Spitäler aufgelistet, welche Urner Patienten ausserhalb des Kantons frei wählen können.

Luzern bleibt Zentrumsspital

Das Kantonsspital Luzern soll weiterhin für die Urner Patienten als Zentrumsspital fungieren. Für Spezialbehandlungen sind die Hirslanden Klinik St. Anna und zwei Zürcher Spitäler vorgesehen.

Keinen Auftrag mehr erhalten soll das Spital Schwyz im Bereich Hals-Nasen-Ohren, da das Urner Kantonsspital mittlerweile selber einen Belegarzt hat. Von der Liste gestrichen werden soll auch das Nidwaldner Kantonsspital bei den Geburten. Da sind die Zahlen stark rückläufig.

Diese Vorschläge der Urner Gesundheitsdirektion gehen nun in die Vernehmlassung. Die neue Spitalliste tritt ab dem 1. Januar 2015 in Kraft.