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Zentralschweiz Klare Worte zur zweiten Gotthard-Röhre lösen Reaktionen aus

Der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber ist ein Gegner einer zweiten Röhre. Nach dem knappen Ja der ständerätlichen Verkehrskommission nahm er kein Blatt vor den Mund. Er habe einige Reaktionen aus Luzern und Uri erhalten, sagt er.

Der Luzerner Ständerat Konrad Graber im Portrait
Legende: Konrad Graber rechnet mit einem deutlicheren Resultat in der Parlamentsdebatte. Keystone

Konrad Graber glaubt nicht, dass eine zweite Röhre am Gotthard nur einspurig betrieben werden kann. In der Tagesschau von Fernsehen SRF sagte er am Dienstagabend: «Die Europäische Union wird Druck machen. Wer glaubt, dass längerfristig zwei Tunnelröhren einspurig befahren werden können - der glaubt an den Osterhasen».

Auch die Gegenseite wird sich noch melden

Er habe inzwischen mehrere Reaktionen erhalten. Bis jetzt seien dies vor allem zustimmende Worte aus den Kantonen Luzern und Uri gewesen, sagt Graber im Regionaljournal. «Ich bin aber überzeugt, dass auch die Befürworter noch reagieren werden.»

Die Verkehrskommission des Ständerats hat dem Bau einer zweiten Röhre knapp mit sieben zu sechs Stimmen zugestimmt. Die Kommission stellt sich damit hinter die Haltung des Bundesrats. «Ich gehe davon aus, dass das Resultat in der Parlamentsdebatte deutlicher ausfallen wird», sagt Graber weiter.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Kathriner, Sarnen
    etwas muss ja geschehen, bauen wir die zweite Röhre, und betreff eine oder zwei Spuren haben die Grünen nachher immer noch was zu motzen und können Initiativen starten und unheilige Allianzen mit den Verhinderern auf der anderen Seite bilden.
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  • Kommentar von Pierre Koella, 1055 Froideville
    Vor allem keine zweite Röhre. Das ist der Untergang der beschlossenen Transport- Umlagerungspolitik. Ist einmal der neue Bahntunnel in Betrieb, müssen die Laster auf die Schiene. Alles andere wäre ein grosser Unsinn und ein klarer politischer Betrug der Stimmbürger.
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