Krankenkassenprämien steigen in der Zentralschweiz weniger stark

Die Prämien, die 2017 für die Krankenkassen bezahlt werden müssen, liegen unter dem nationalen Durchschnitt. Da steigen sie um 4,5 Prozent. Überdurchschnittlich höhere Prämien müssen Versicherte in den Kantonen Schwyz und Obwalden bezahlen.

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Bildlegende: Die Prämien der Krankenkassen steigen in der Zentralschweiz weniger als im nationalen Durchschnitt. Keystone

Die höchste Durchschnittsprämie für Erwachsene ab 26 Jahren muss in der Zentralschweiz auch im nächsten Jahr im Kanton Luzern bezahlt werden. Die 402 Franken pro Monat bei einer Franchise von 300 Franken liegen aber unter dem Schweizer Schnitt von 447 Franken.

Aufschlag von 15 bis 18 Franken

In den anderen fünf Zentralschweizer Kantonen liegen die Durchschnittsprämien unter 400 Franken. Am günstigsten ist die obligatorische Krankenversicherung in Nidwalden mit knapp 361 Franken. Über dem Schnitt von 4,5 Prozent liegen mit einer Teuerung von 4,9 Prozent Schwyz und Obwalden. Die Versicherten in diesen Kantonen müssen im Schnitt 18 Franken mehr pro Monat Prämie zahlen.

Den schwächsten Aufschlag hat Luzern mit 3,8 Prozent. Geldmässig schlägt dies monatlich mit rund 15 Franken zu Buche. In einem ähnlichen Ausmass müssen im Schnitt auch die Versicherten in den Kantonen Uri, Nidwalden und Zug tiefer ins die Taschen greifen.