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Zentralschweiz «Kulinarisches Erbe der Alpen» im Stanser Kloster

Das ehemalige Kapuzinerkloster in Stans wird zum Zentrum für regionale Kulinarik. Die Nidwaldner Regierung hat das Baurecht an eine Ostschweizer Firma vergeben, die den «Schatz an Nahrungsmitteln» aus den Alpen fördern und bewahren will.

Blick von oben auf das Kapuzinerkloster in Stans.
Legende: Im ehemaligen Stanser Kapuzinerkloster soll neu das «kulinarische Erbe der Alpen» bewahrt werden. Keystone

Die Idee des Projekts bestehe darin, ein Kompetenzzentrum der regionalen Kulinarik aufzubauen. «Zum Beispiel sollen Kurse rund um Lebensmittel oder kulturelle Veranstaltungen durchgeführt werden», sagt der «Kopf» des Projektes, Dominik Flammer. Geplant seien auch eine Beiz und eine Klosterherberge für Pilger und Kursteilnehmer.

Betriebsstart im Sommer 2017

Hinter der Idee steht laut der Mitteilung die Senn Resources AG aus St. Gallen. Sie rechne mit Investitionen von sechs bis sieben Millionen Franken. Bis Ende Juni 2015 sollen die detaillierten Verträge ausgearbeitet und bis Mitte August der Baurechtsvertrag unterzeichnet werden. Ende 2015 entscheidet der Landrat darüber. «Wir rechnen mit einem Betriebsstart im Sommer 2017», sagt Johannes Senn.

Das Projekt «Das kulinarische Erbe der Alpen» ging aus einem Projektwettbewerb für die weitere Nutzung des Kapuzinerklosters hervor. Zuvor hatte das Pharma-Unternehmen Mondo Biotech, das jetzt Therametrics heisst, die Räume genutzt. Nach deren Wegzug fielen die Gebäude wieder an den Kanton Nidwalden zurück.

Der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki ist überzeugt vom neuen Projekt in den alten Klostermauern: «Natürlich ist es jetzt wieder eine Art Start-Up-Unternehmen, das kommt. Allerdings eines, das im Land bereits etabliert ist - dies ist ein Unterschied zum vorherigen Nutzer.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Nach dem Mondo-Biotech-Flopp der Alpenkulinarik Top. Eine vernünftige Idee, dass das neue Projekt "hiäsigs" bieten und hoffentlich grossen Anklang finden wird. Demzufolge lässt sich die einst bedauerlicherweise zu Grabe getragene "Akademie der Weisen" leichter vergessen. .-
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