Kunstmuseum Luzern mit zwei gegensätzlichen Ausstellungen

Den Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung setzt das Kunstmuseum Luzern auf Landschaftsdarstellungen. «Ins Offene!» zeigt bis Ende November Bilder von Landschaften aus der eigenen Sammlung. Darunter sind Werke von Robert Zünd oder Ferdinand Hodler.

Ein Bild des Breithorns von Ferdinand Hodler. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Breithorn um 1911 von Ferdinand Hodler ist im Kunstmuseum Luzern zu sehen. zvg

Der diesjährige Sammlungsschwerpunkt des Kunstmuseums Luzern führt durch die Kunstgeschichte, von der Idylle über die realistische Darstellung bis hin zur Abstraktion.

Als extremer Gegensatz zu verstehen ist die Videoinstallation des brasilianisch-schweizerischen Künstlerduos Dias / Riedweg. Die Installationen erzählen Geschichten aus Südamerika, denen Alltagsgeschichten aus der Schweiz gegenübergestellt werden.

Mehr Besucher anlocken

2012 musste das Kunstmuseum Luzern einen massiven Besucherschwund hinnehmen. Im letzten Jahr haben sich die Besucherzahlen stabilisiert. Mit der Doppelausstellung hofft das Museum in diesem Jahr nochmals mehr Besucher anzulocken.

Die letzten beiden Jahre waren geprägt von Schwierigkeiten innerhalb der Museumsleitung. «Es war zum Teil schwierig, machte mir aber trotzdem immer Freude, als Museumsdirektorin zu arbeiten», sagt Fanny Fetzer zu dieser Zeit.

Die Situation habe sich in den letzten Monaten sehr «stabilisiert» mit der Wahl des Architekten Andi Scheitlin zum neuen Präsidenten der Kunstgesellschaft.