Lawinenunglück im Kanton Uri Lawinenniedergang fordert ein Todesopfer

Im Skigebiet Gemsstock abseits der gesicherten Piste ist am Samstagsnachmittag ein jugendlicher Skifahrer in einer Lawine ums Leben gekommen. Zwei weitere Skifahrer wurden verletzt. Die unverletzten Jugendlichen der fünfköpfigen Gruppe leiteten sofort selber erste Rettungsmassnahmen ein.

Die Lawine löste sich auf einer Höhe von 2400 Meter über Meer im Skigebiet Gemsstock abseits der Piste. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Lawine löste sich auf einer Höhe von 2400 Meter über Meer im Skigebiet Gemsstock abseits der Piste. Keystone

  • Ein jugendlicher Skifahrer stirbt bei einem Lawinenunglück im Skigebiet Gemsstock (UR). Das Unglück ereignete sich am Samstag.
  • Zwei weitere Skifahrer einer Fünfergruppe wurden verschüttet und verletzt, konnten aber rasch geborgen werden.
  • Die Piste war gemäss dem lokalen Rettungsdienst «ordnungsgemäss abgesperrt».
  • Zur Zeit des Lawinenunglücks herrschte im Gebiet erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3 von 5).

Fünf jugendliche einheimische Skifahrer fuhren am Samstagnachmittag nach 15.00 Uhr abseits der Piste im Gebiet Lutersee Richtung Gurschenalp. Während der Abfahrt löste sich auf 2400 Meter über Meer eine Lawine und riss drei der fünf Skifahrer mit und verschüttete diese teilweise, so die Urner Kantonspolizei.

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Zweites Lawinenopfer

Am 6. Januar kam im Wallis ein Franzose bei einem Lawinenunglück ums Leben. Er wurde oberhalb Ovronnaz in einem Couloir von abreissenden Schneemassen erfasst und mitgerissen.

Die unverletzten Jugendlichen leiteten sofort Rettungsmassnahmen ein und begannen mit der Bergung der Kollegen. Sie konnten diese orten, ausgraben und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreuen. Einer der Verschütteten konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei der Skifahrer wurden verletzt in umliegende Spitäler geflogen.

Die Piste sei «ordnungsgemäss abgesperrt» gewesen, sagt Piketoffizier Stefan Simmen vom Pistenrettungsdienst auf Anfrage von SRF. Dies sei nun aber «Gegenstand der Untersuchungen».