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Zentralschweiz Letzte Chance für «Sasso San Gottardo»

Die Themenwelt «Sasso San Gottardo» soll mit Hilfe der Gotthardkantone und des Bundes touristisch aufgewertet werden. Die Stiftung reagiert damit auf die schwachen Besucherzahlen der ersten Saison. Seitens von Fachleuten erhielt die Ausstellung gute Kritik.

Ein Teil der Themenwelt Sasso San Gotthardo.
Legende: «Sasso San Gottardo» soll touristisch aufgemöbelt werden. Keystone

Die Ausstellung «Sasso San Gottardo» ist unter anderem mit dem internationalen «Iconic Award» des deutschen Rats für Formgebung ausgezeichnet und für den renommierten Tourismuspreis «Milestone 2013» nominiert worden.

Trotzdem: Die Besucherzahlen der Erlebniswelt, die am 25. August 2012 öffnete, seien mit rund 12'500 Eintritten in der Saison 2013 unter den Erwartungen geblieben. Dazu beigetragen hätten auch der lange Winter und der schlechte Frühling, da die Ausflugszeit auf den Gotthard unerwartet eingeschränkt worden sei. Nun gibt es Hilfe vom Kanton Uri und vom Bund.

Mehr Unterstützung

«Wir haben ein neues Konzept ausarbeiten lassen. Nun gibt es auch noch einmal finanzielle Unterstützung von Kanton und Bund», sagt der Urner Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind gegenüber Radio SRF. Es handle sich um einen «A-fondes-perdu-Beitrag von einer halben Million Franken, den sich Bund und Kanton Uri teilen.» Dies ist nun aber die letzte Unterstützung. Nun braucht es massive Verbesserung der Besucherzahlen, hält Camenzind weiter fest.

Geplant seien verschiedenen Massnahmen zur Verbesserung des Angebots für ein breiteres Publikum. Bereits beschlossen seien zusätzliche Postautokurse über den Gotthardpass ab der nächsten Sommersaison.

Erstes grosses Projekt

«Sasso San Gottardo» ist das erste grosse Projekt, das im Rahmen des Programms «San Gottardo» realisiert wurde. Das Programm hat zum Ziel, den Gotthard als peripheren Lebens- und Wirtschaftsraum zu stärken.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von P.D.Quinto, Airolo
    Es mag noch so interessant sein, aber wenn Eintrittspreise bei 25.- und für eine Schulklasse bei 15.-/Kind liegen, sind die Preise (mind. für Schulbudgets) zu hoch (Preis/Leistung). Das Verkehrshaus ist gleich teuer (bei markant mehr Inhalt) und das Technorama billiger.
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