Luzern: Private Investoren sollen Studenten finanzieren

Die Luzerner Regierung will mit privaten Organisationen zusammenspannen. Diese sollen dafür sorgen, dass mehr Studierende für ihre Ausbildungskosten Darlehen erhalten. Auch soll die Berechnung von Stipendien neu geregelt werden.

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Bildlegende: Studierende müssen über die (Finanz-)Bücher gehen: Künftig sollen weniger Stipendienbezüger höhere Beiträge erhalten. Keystone

Der Kanton Luzern soll wie bis anhin jährlich 10,5 Millionen Franken für Stipendien ausgeben. Die einzelnen Stipendienbezüger sollen höhere Beiträge erhalten, der Kreis der Begünstigten würde aber eingeschränkt. Rund 30 Prozent weniger Studenten kommen so in den Genuss von Stipendien.

Im Gegenzug will die Kantonsregierung die Vergabe von Darlehen ausbauen, also von denjenigen Beiträgen, welche die Studentinnen und Studenten nach ihrer Ausbildung zurückzahlen müssen. Dabei schlägt der Kanton eine Zusammenarbeit mit privaten, gemeinnützigen Organisationen vor.

Private investieren in Studenten

Im Vordergrund steht hier der Verein studienaktie.org. Dieser bringt private Investoren mit Studierenden zusammen. Als Bildungsinvestorin engagiert sich zum Beispiel Sabine Ruoss: «Es gibt nichts Schöneres als zu sehen, wie man wirklich helfen kann», begründet sie ihren Einsatz im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz.