Luzern und Schwyz machen gemeinsame Sache beim Rigi-Schutzwald

Wildtiere rücken an der Rigi den jungen Bäumchen zu Leibe. Das verkleinert die Schutzwirkung des Waldes - vor allem an der Rigi-Nordlehne im Kanton Schwyz. Luzern und Schwyz wollen dieses Problem gemeinsam lösen.

Gämse im Wald Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Vor allem Gämsen setzen dem Schutzwald an der Rigi Nordlehne arg zu. Keystone

Schwyz und Luzern setzen Arbeitsgruppen ein, die dieses Problem genauer untersuchen sollen. Diese Gruppen sollen unter anderem untersuchen, wo der Tourismus anders geleitet werden kann, damit die Wildtiere auch Ruhezonen ausserhalb der Wälder haben. Eine andere Gruppe wiederum widmet sich der Landwirtschaft. Sie soll untersuchen, wo es Barrieren im offenen Gelände gibt, die den Wildwechsel behindern.

Ein Thema ist aber auch die Jagd. «Wir denken da an die Intervalljagd», sagt Silvio Covi, der beim Kanton Luzern für die Schutzwälder zuständig ist, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. «Das heisst, dass viele Jäger intensiv jagen und dann den Tieren wieder eine Ruhezeit gönnen. Dies bewirkt, dass Bewegung in die Gruppe kommt und die Tiere weniger stationär sind.»