Luzerner Hirslanden Klinik St.Anna muss Neubau überarbeiten

Die Luzerner Hirslanden Klinik St. Anna kann einen geplanten Neubau nicht wie geplant realisieren. Das Kantonsgericht hat Anwohnern Recht gegeben, dass bei dem Projekt teilweise die zulässige Fassadenhöhe überschritten werde.

Gebäude der Hirslandenklinik St. Anna Luzern Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Hirslanden Klinik hoch über der Stadt Luzern muss bei ihren Bauvorhaben nochmals über die Bücher. Lisa Jörg/ SRF

Wie das Kantonsgericht am Dienstag mitteilte, hat es Beschwerden wegen der Fassadenhöhe gutgeheissen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann beim Bundesgericht angefochten werden. Die Beschwerde betrifft einen Neubau, der die ältesten Teile der Klinik ersetzen soll. Das Vorhaben wurde 2014 vom Stadtrat bewilligt.

Das Projekt verletzte die Vorschriften der Fassadenhöhe und der Staffelung, teilte das Gericht mit. Gemäss Urteil wird die maximal zulässige Fassadenhöhe von 21 Metern um bis zu 3,3 Meter überschritten.

Andere Beschwerdepunkte wies das Gericht aber ab. So kann die Klinik St. Anna wie geplant einen Erweiterungsbau im hinteren Teil des Areals realisieren.

Das Bauvorhaben der Klinik St. Anna hat ein Volumen von rund 90 Millionen Franken.