Felswand gesichert Luzerner Klosteranlage Werthenstein wieder auf festem Boden

Der Fels drohte, noch mehr abzubrechen. Nun soll er die nächsten 50 Jahre halten.

Zwei Arbeiter führen in steilem Gelände Felssicherungsarbeiten durch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Urs Rohrer und Hansueli Klossner bei den Felssicherungsarbeiten unterhalb des Klosters Werthenstein im November 2016. Keystone

  • Die Sicherungsarbeiten beim Kloster Werthenstein sind abgeschlossen. Laut Angaben des Kantons konnten Termine und Budget eingehalten werden.
  • Die Arbeiten hatten im Herbst 2016 begonnen, um weitere Felsabbrüche bis unter die Umfassungsmauer des denkmalgeschützten Klosters zu verhindern.
  • In die Sicherung wurden 4,9 Millionen Franken investiert (Kanton: 2,9 Millionen; Bund: 2 Millionen). Total wurden fünf Kilometer Bohrlöcher in die Wand gebohrt, um mit Ankern den Felsen und das Lockermaterial zu sichern.
  • 3300 Quadratmeter Netz schützen das Gestein vor Erosionen. Nun soll es dort in den nächsten 50 Jahren keine Felsabbrüche mehr geben.