Luzerner Polizei will näher an die Bevölkerung

Das Luzerner Nachtleben soll nicht weiter zunehmen. Kanton und Stadt Luzern suchen in einer gemeinsamen Strategie eine Mischung aus Repression und Liberalisierung. Ausserdem wird das neue Element CityPlus der Luzerner Polizei eingeführt.

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Bildlegende: Die Luzerner Polizei will näher an die Bevölkerung. Keystone

«Seit rund zehn Jahren wird in Luzern der öffentliche Raum von immer mehr Menschen intensiver, länger und individueller genutzt», sagt der städtische Sicherheitsdirektor Adrian Borgula gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz». «Nun wollen wir unsere Strategie entsprechend anpassen.»

Zu den neuen Massnahmen gehört ab kommendem Sommer das Element CityPlus der Luzerner Polizei.

Dessen Philosophie sei die «gemeinschaftsorientierte oder bürgernahe Polizei». «Das heisst konkret, dass wieder vermehrt Patrouillen zu Fuss an den Brennpunkten der Stadt unterwegs sein werden», sagt der Chef Sicherheitspolizei der Stadt Luzern, Christian Bünter.

Eine Personalaufstockung ist bei der Polizei nicht vorgesehen. Das Personal soll aus anderen Einsatzzügen und Aufgabenbereichen verschoben werden. Weiter bestehen wird die Truppe SIP (Sicherheit Intervention Prävention), welche als Ergänzung zur Polizei durch Luzern patroulliert.