Luzerner Regierung muss Budget um 20 Millionen nachbessern

Weil die Kosten das Budget des Kantons Luzern für das laufende Jahr übersteigen, beantragt die Regierung beim Parlament Nachtragskredite in der Höhe von 20,3 Millionen Franken. Betroffen ist neben Bildung und Archäologie vor allem der Bereich Gesundheit.

Patientin auf Spitalbett mit Pflegefachmann. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Luzerner Gesundheitswesen kostet mehr als budgetiert. Keystone

Die meisten Mehrkosten resultieren im Gesundheitsbereich. Es sind 19,7 Millionen Franken bei einem budgetierten Aufwand von 291 Millionen. Der Grund sind höhere Fallpauschalen in den Spitälern, Mehrkosten bei der Rehabilitation und mehr Pflegetage in der Psychiatrie.

Bei der Bildung schlägt vor allem die höhere Zahl von Luzerner Studenten an ausserkantonalen Hochschulen zu Buche. Bei der Archäologie führen zusätzliche Notgrabungen und Sondierungen zu Mehrkosten.

Durch die Mehrausgaben steigt der Aufwand gegenüber dem bewilligten Budget um 0,6 Prozent. Die Nachträge könnten im laufenden Jahr nicht kompensiert werden, schreibt die Regierung in der am Dienstag veröffentlichten Botschaft. Sie müssen daher in den Folgejahren ausgeglichen werden.