Luzerner Theater: Viel Klaumauk und eine Hommage an das Ensemble

Mit viel Clownerei präsentiert Dominique Mentha seine letzte Regierarbeit am Luzerner Theater. In der Oper «Il viaggio a Reims« von Gioacchino Rossini steht noch einmal sein ganzes Ensemble zusammen mit Gästen im Mittelpunkt.

Viele sitzende Clowns auf Stühlen - einer steht auf einem roten Steg. Im Hintergrund ist ein roter Vorhang, Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dominique Mentha verwandelt die Luzerner Theater Bühne in einen Zirkus mit vielen Clowns. Luzerner Theater/Tanja Dorendorf

Dominique Mentha verneigt sich vor seinem Ensemble. Er hat sich für seine letzte Premiere als Regisseur am Luzerner Theater mit Rossinis «Il viaggio a Reims» eine Oper ausgesucht, welche mit einer grossen Besetzung auftrumpft. Sämtliche Mitglieder des Gesangsensembles stehen nochmals auf der Bühne, dazu hat Mentha für diese Produktion ehemalige Sängerinnen und Sänger des Luzerner Theaters eingeladen.

Die Handlung der Oper bleibt zweitrangig: Eine Gesellschaft mit illustren Persönlichkeiten plant eine Reise, die nie stattfinden wird.

Dominique Mentha verwandelt die Bühne in einen Zirkus. Chor und Sängerinnen und Sänger treten als Clowns auf und sorgen für viel Klaumauk. Ein Gag jagt den anderen. Das wird zuweilen zu viel und lenkt von der Musik ab.

Mentha setzt bei seiner letzten Premiere voll auf die Karte Unterhaltung und zelebriert auf der Bühne sein Gesangsensemble und seinen Sinn für Humor.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr