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Zentralschweiz Max Heinzer: «Ich bin ein unangenehmer Fechter»

Nächste Woche findet in Polen die EM der besten Fechterinnen und Fechter statt. Einer von ihnen ist der Schwyzer Max Heinzer. Seit Jahren gehört er zu den Besten. Mit Selbstvertrauen und einer «Geheimwaffe» will er im Sommer eine Olympische Medaille in Rio erkämpfen.

Max Heinzer mit seinem Käse
Legende: Den eigenen Käse nimmt Max Heinzer als Geheimwaffe mit nach Rio. zvg

Max Heinzer gehört seit mehreren Jahren zu den besten Fechtprofis der Schweiz. Seit kurzem hat der 28-Jährige aus Immensee einen eigenen Käse. Dies ist ein Projekt einer seiner Sponsoren. Für Sportler aus Randsportarten seien Sponsoren und Sponsorentermine wichtig, weil sie nicht von Preisgeldern leben könnten, meint Max Heinzer.

«Meine Technik ist unangenehm für die Gegner»

Seit seinem 5. Lebensjahr hat sich Max Heinzer dem Kampfsport mit Degen, weissem Gewand und schwarzer Maske verschrieben. Körperlich sei er zwar nicht der geborene Fechter: «Mit meinen 1.78 bin ich relativ klein für einen Degenfechter. Ich musste meinen Stil anpassen, bin ein angriffiger, schneller, agiler Fechter und habe die Technik vom Florettfechten übernommen. Das macht mich zu einem unangenehmen Gegner.»

Die Europameisterschaften vom 20. bis 25. Juni 2016 zählt Max Heinzer als Hauptprobe für sein ganz grosses Ziel: Die Olympischen Spiele in Rio im August. Im Mannschaftskampf möchte Max Heinzer unbedingt eine Medaille gewinnen, im Einzel sei es schwieriger, weil etwa 20 Fechter zum erweiterten Favoritenkreis gehörten. «Mit meinem eigenen Käse habe ich jetzt aber eine Geheimwaffe», meint er optimistisch.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr