Zentralschweizer Wirtschaft «Mein Herzblut ist das Unternehmertum»

Andreas Ruch wird neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ. Im Juni tritt er die Nachfolge von Ständerat Hans Wicki an, der nach sieben Jahren sein Amt abgibt. Auf den hauptamtlichen Politiker Wicki folgt mit dem Altdorfer Metallbauer Ruch ein hauptamtlicher Unternehmer.

Am traditionellen Neujahrsapero der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz vor knapp 500 Gästen aus Wirtschaft und Politik gab der scheidende IHZ-Präsident Hans Wicki bekannt, dass Andreas Ruch sein Nachfolger sein soll.

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IHZ

Die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ ist ein privater Verein mit rund 700 Mitgliedern. Die IHZ hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht als Sprachrohr der Zentralschweizer Unternehmen. Neben dem Direktor und dem Präsidenten bestimmt ein breiter Vorstand die politischen und wirtschaftlichen Positionen des Vereins.

Der 56-jährige Unternehmer führt einen Metallbau-Betrieb mit 65 Mitarbeitern in Altdorf. Der Wirtschaftsverband sei sehr gut aufgestellt, sagt der designierte IHZ-Präsident im Gespräch mit Radio SRF.

«Mein Herzblut ist das Unternehmertum», so Ruch weiter. Auch wenn er in verschiedenen nationalen Verbänden aktiv sei, werde er in der IHZ das Unternehmertum in den Mittelpunkt stellen, weniger die Politik.

Herausforderung Personenfreizügigkeit

Der Zentralschweizer Wirtschaft gehe es trotz Herausforderungen relativ gut, bilanziert Andreas Ruch. Als grösste Herausforderung für die Unternehmen sieht er die konkrete Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. «Wir sind in der Schweiz auf grosse internationale Konzerne angewiesen.» Planungsunsicherheiten für solche Unternehmen wegen dieser Initiative müssten deshalb möglichst schnell beseitigt werden

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.