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Zentralschweiz Mit Höhenfeuer gegen die zweite Gotthardröhre

Am Samstagabend wollen Alpenschützer ihre traditionellen Höhenfeuer entzünden. Dieses Jahr wollen sie mit der Feuerkette im Alpenraum ein Zeichen gegen die zweite Röhre am Gotthard setzen.

Ein grosser Feuer in der Nacht
Legende: Mit Feuer wollen Alpenschützer Zeichen setzen gegen die Verkehrspolitik. zvg

Eine zweite Strassenröhre am Gotthard sabotiere den in der Verfassung verankerten Schutz der Alpen, heisst es in einer Medienmitteilung von Cipra Schweiz, dem Dachverband mehrerer Alpin- und Umweltorganisationen. Mit der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene werde nicht Ernst gemacht, schreibt Cipra weiter. Der einmalige Alpenraum werde somit weiterhin massiven Umweltbelastungen ausgesetzt, und die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung werde gefährdet.

30 Höhenfeuer auf Alpenkette

Die dreissig Höhenfeuer werden in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Italien entzündet. In der Schweiz brennen die Feuer im Berner Jura, im Berner Oberland, in Gruyère, Graubünden und im Tessin. Seit 1988 setzen die Alpenschützer mit ihren Höhenfeuern alljährlich ein Zeichen «für die Erhaltung des Erbes des Alpenraums sowie die Zerstörung des sensiblen Ökosystems Alpen».

13 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Vader, Ch
    Warum wollen viele dieses Erlebnis Gotthard zerstören? Die Leute wissen dass dort Stau ist und fahren trotzdem, die wollen also im Stau stehen! Ebenso wenig darf die Freude im Zug vergessen werden, gemütlich an den Metallkolonnen vorbeizufahren. Man soll doch jetzt einfach warten bis die NEAT fertig ist und dort einiger Verkehr verschwindet.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Stundenlange, stehende und Meter für Meter im Schneckentempo dahin tuckernde mehrere Kilometer lange Motorfahrzeug-"Schlangen", verursachen mehr Schadstoffe, als endlich ein 4-spuriger Gotthardtunnel, mit flüssig rollendem Verkehr! All die Ideologen (Oekoheinis) sollten dieses Faktum eigentlich wissen! Komisch, wie lange, die sonst nur befehlende EU-Zentrale diesem schweizerischen Nadelöhr zwischen Göschenen und Airolo noch zuschaut! Es sind schliesslich meistens "stehende" EU-Ferien-Touristen!
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Schönes Zeichen gegen die zweite Röhre! Bravo! Und lieber etwas Feinstaub durch diese Feuer, welche hoch oben irgendwo verpuffen, als die Verschmutzung durch CO2 am Gotthard. Eine zweite Röhre würde nur noch mehr Verkehr bedeuten. Und betreffend Feinstaub dürfte dann auch nicht mehr gegrillt usw. werden & am 1. August & Silvester keine Feuerwerke mehr statt finden! Übrigens gibt es die Höhenfeuer auch am 1. August und keiner reklamiert.
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