Mit mehr Flexibilität gegen die steigenden Pendlerströme

Am 4. Zentralschweizer Wirtschaftsforum auf dem Pilatus haben sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik Gedanken gemacht über die steigende Mobilität. Diese wird immer grösser in der Zentralschweiz, und damit verbunden steigen auch die Pendlerströme. Wie man ihnen begegnen soll, ist umstritten.

Pendler am Bahnhof Luzern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Flexibilität im Kampf gegen die Pendlerströme. Keystone

Immer mehr Leute, die mit dem Auto oder dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit pendeln, führen längerfristig zu verstopften Strassen und überfüllten Zügen und Bussen. Dies überfordere zunehmend Strassen und Schienen, hiess es am Zentralschweizer Wirtschaftsforum auf dem Pilatus. Eine Idee, um dagegen anzukämpfen, seien flexiblere Arbeitszeiten für die Arbeitnehmer.

Ein weiterer Vorschlag, der am Wirtschaftsforum diskutiert wurde, waren flexiblere Preise für Busse und Bahn. Wer an Randzeiten den öV benutzen will, soll künftig wengier bezahlen müssen für das Ticket. Diese Idee sei jedoch schwer umzusetzen, sagte zum Beispiel Daniel Meier vom Luzerner Verkehrsverbund. «Die VBL kann nicht einfach Tarife machen nach Gutdünken. Leute mit einem Generalabonnement zahlen in der ganzen Schweiz gleich viel.»

Einig war man sich am Forum auf dem Pilatus darüber, dass das Problem mit den stetig steigenden Pendlerströmen möglichst schnell angegangen werden muss.