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Nach Bombenalarm Verwirrter Fahrgast in Klinik eingewiesen

Legende: Audio «Kapo ist in den Zug eingedrungen und hat den Mann fixiert» abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
02:43 min, aus Nachrichten vom 06.11.2018.
  • Die Kantonspolizei Schwyz hat am Dienstagabend um etwa 18 Uhr einen Eurocity-Zug von Mailand Richtung Zürich ausserhalb des Bahnhofs Arth-Goldau gestoppt.
  • Zuvor hatte die Polizei eine Meldung bekommen, wonach sich im Zug eine verdächtige Person aufhalte, die sich auffällig benehme. Offenbar hatte der Mann auch eine Bombendrohung ausgestossen.
  • Sonderkräfte der Kantonspolizei nahmen den Mann fest.
  • Der Zug konnte danach weiterfahren.

Im Bahnhof von Arth-Goldau im Kanton Schwyz war während rund zwei Stunden der Bahnverkehr wegen eines Polizeieinsatzes unterbrochen.

Die Kantonspolizei Schwyz stoppte einen Eurocity Mailand - Zürich ausserhalb des Bahnhofs Arth-Goldau. Dies sagte Mediensprecher Florian Grossmann zu Radio SRF.

Mann in Gewahrsam

Der Verdacht, dass eine Bombe oder Sprengstoff im Spiel sein könnte, hat sich nicht erhärtet. Es habe keine verdächtigen Gegenstände gegeben, so Grossmann. Während des Polizeieinsatzes konnten die Zugpassagiere nicht evakuiert werden.

Der festgenommene Mann machte zum Vorgefallenen wirre Aussagen. Ein Amtsarzt verfügte die Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Klinik, teilte die Schwyzer Kantonspolizei am Mittwoch mit.

Grosse Folgen für den Zugverkehr

Die Störung hatte für den Bahnverkehr auf der Gotthardlinie vorübergehend grosse Folgen. So wurden die Züge zwischen Zürich und Mailand über die Simplon-Linie umgeleitet. Die Intercity-Züge von Basel und Zürich Richtung Tessin fielen aus. Betroffen war auch der Regionalverkehr.

Verkehrsinfos

Die SBB meldete auf ihrer Seite noch um 20.30 Uhr, es müsse mit Verspätungen und Zugsaufällen gerechnet werden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Als Steuerzahler und GA-Besitzer frage ich mich immer nach solchen Zwischenfällen, wer dann all die hohen Folgekosten bezahlen muss (Zugsausfälle, Zugsumleitungen, mit stundenlangen Verspätungen, usw.) Wahrscheinlich übernehmen die betroffenen Bahnunternehmen als Alleinige im ordentlichen Betriebskostenplan all diese Folgekosten! Nur der Aerger der betroffenen Zugs-Fahrgäste übernimmt niemand!
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  • Kommentar von Barbara Weber (barbara ius)
    Was heisst "wegen einer einzigen Person"? Es sollte allgemein bekannt sein, dass bloss eine Person sehr grosses Unheil anrichten kann, z.B., viele Personen töten oder schwer verletzen. Je nach Konstitution des Täters genügt ein scharf geschliffenes Messer für eine Attacke. Zudem, die Polizei rät immer wieder, wenn einem etwas, hier Verhalten eines Mannes, verdächtig vorkomme, solle man sich an die Polizei, hier wohl Bahnpolizei, wenden, lieber einmal zuviel als einmal als einmal zuwenig!
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  • Kommentar von F. Alex (anti-cliché)
    Und dies alles wegen einer einzigen Person, ohne ernsthaften Verdacht! Hat da ein/e Passagier/in im Zug zu viel Phantasie gehabt? Unglaublich.
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