Nach Fabi-Ja: «Es braucht weiter Druck in Bern»

Die Zentralschweiz profitiere ganz direkt von der Zustimmung zu den Ausbauplänen der Bahn, sagt der Luzerner FDP-Ständerat Georges Theiler. Nun sei auch die Projektierung für den Tiefbahnhof Luzern gesichert: «Es braucht aber weiterhin Lobby-Arbeit.»

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Bildlegende: Ständerat Georges Theiler will sich weiter für den Durchgangsbahnhof Luzern einsetzen. Keystone

Als Vizepräsident der ständerätlichen Verkehrskommission hat sich Georges Theiler für ein Ja zur Fabi-Vorlage eingesetzt. Von der Zustimmung am Sonntag profitiere die Zentralschweiz ganz konkret, ist der FDP-Politiker überzeugt: «Der Halbstundentakt nach Bern und der Viertelstundentakt nach Stans und Sarnen sind klare Verbesserungen.»

Ebenso wichtig sei aber, dass mit dem Fabi-Ja auch die Projektierung von drei Gross-Projekten in der Region gesichert werde: Für den Zimmerberg-Tunnel auf der Linie Zug-Zürich, den Axen-Tunnel und vor allem für den Durchgangsbahnhof Luzern sei damit ein wichtiger Meilenstein gelegt.

«Trotzdem braucht es weiterhin Lobby-Arbeit in Bern, um dem Projekt zum definitiven Durchbruch zu verhelfen», sagt Theiler gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.