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Zentralschweiz Notbremse für den Ausbau des Skigebiets Rothorn

Der Verwaltungsrat der Bergbahnen Sörenberg hat beschlossen das Ausbauprojekt Rothorn Ost zu sistieren. Das 35-Millionen-Projekt bleibe bestehen, werde jedoch nur noch etappenweise weiter entwickelt. Das überarbeitete Gesamtprojekt sei zu teuer und nicht wirtschaftlich.

Modell des Bergrestaurants
Legende: Kein neues Bergrestaurant, keine neue Lustseilbahn; die Ausbaupläne am Rothorn sind deutlich kleiner. SRF

Die ursprünglichen Ausbaupläne für das Skigebiet Rothorn in Sörenberg beinhalten eine neue Gondelbahn auf das Brienzer Rothorn, ein neues Bergrestaurant, zwei neue Sessellifte, ein neuer Skilift sowie Beschneiungsanlagen. Teilweise würden bestehende Lifte ersetzt.

Der Verwaltungsrat rechnet mit Investitionen von 35 Millionen Franken. Im Betrag enthalten sind ein Darlehen und eine Bürgschaft des Kantons Luzern in der Höhe von insgesamt 6 Millionen Franken.

Zu teuer, zu wenig wirtschaftlich

Wegen mehreren Einsprachen musste das ursprüngliche Projekt überarbeitet werden. Das überarbeitete und konkretisierte Projekt würde jedoch 7 bis 8 Millionen Franken teurer werden und sei deshalb aus Sicht des Verwaltungsrates weder finanzierbar noch wirtschaftlich tragbar.

Etappierung

Diese Erkenntnis veranlasst nun den Verwaltungsrat der Bergbahnen Sörenberg zu einem Marschhalt. Das Projekt bleibe bestehen, soll aber später etappenweise weiter entwickelt und realisiert werden. Dies schreibt der Verwaltungsrat in einer Mitteilung an die Aktionäre. In einer ersten Etappe soll die bestehende Sesselbahn Eisee durch eine moderne Vierersesselbahn ersetzt werden. Gleichzeitig soll eine Beschneiungsanlage realisiert werden. Weiter soll der Skilift Eisee zur Talstation verschoben werden, damit die Verbindung vom Skigebiet zum Dorf hergestellt werden kann. Laut der Mitteilung müsste der Baustart 2017 möglich sein.

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