Obwalden plant Betreuungsangebote für Schulkinder

Obwaldner Schulkinder sollen ausserhalb der regulären Schulzeit bessere Betreuungsmöglichkeiten erhalten. Die Regierung schlägt dem Parlament neue schulergänzende Tagesstrukturen vor. An der Finanzierung soll sich neu auch die Wirtschaft beteiligen.

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Bildlegende: Im Kanton Obwalden soll Kindern zwischen 7 und 18 Uhr ausserschulische Betreuung angeboten werden. Keystone

Die Obwaldner Gemeinden sind bis dato verpflichtet, für genügend Betreuungsplätze bis zum Schuleintritt zu sorgen. Eine analoge Regelung für Betreuungsangebote ab Schulbeginn existiert noch nicht.

Wirtschaft soll sich beteiligen

Die Kosten der schulergänzenden Tagesstrukturen sollen in erster Linie durch einkommensabhängige Beiträge der Eltern finanziert werden. Für die Restkosten sollen der Kanton, Gemeinden und neu auch die Wirtschaft aufkommen. Der Arbeitsgeberbeitrag soll sich nach der Grösse des Betriebs richten. Firmen, die selber eine Betreuung anbieten sollen von der Zahlungspflicht befreit werden.

Von 7 bis 18 Uhr

Vorgesehen ist ein modularer Aufbau der schulergänzenden Tagesstruktur. Abgedeckt werden müsse der Zeitraum von spätestens 07.00 Uhr bis mindestens 18.00 Uhr, schreibt die Regierung.