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Zentralschweiz Obwaldner Regierung immer noch zufrieden mit der Steuerstrategie

Der Regierungsrat des Kantons Obwalden wertet die 2006 eingeführte Steuerstrategie mit Flat Rate Tax und andere Neuerungen weiterhin als Erfolg. Obwohl im vergangenen Jahr die Einnahmen aus den Staatssteuern um 5,9 Prozent zurückgingen. Auch die meisten Gemeinden profitieren von der Strategie.

Ansicht von Sarnen.
Legende: Im Hauptort Sarnen sind die Erträge zurück gegangen. Die meisten Gemeinden profitieren jedoch von der Steuerstrategie. Keystone

Laut neustem Wirkungsbericht würden sich die Steuereinnahmen weiterhin positiv entwickeln. Dies zeigten die Einnahmen beim Kanton und den Gemeinden in den vergangenen Jahren.

Verglichen mit dem Jahr 2012 stiegen die Staatssteuern von 72,8 Millionen Franken auf 76,7 Millionen Franken im Jahr 2014. Dies, obschon die Steuern in einem zweiten Schritt der Steuerstrategie nochmals gesenkt wurden.

Der totale Steuerertrag von Personen und Firmen stieg trotz Steuersenkungen von 148 Millionen Franken im 2005 auf knapp 184 Millionen im 2013. Im Ressourcenindex des Bundes blieb Obwalden im Mittelfeld auf dem 13. Platz.

Dämpfer für Sarnen und Lungern

Auch zu den sieben Gemeinden zieht der Regierungsrat für die Jahre 2010 bis 2014 eine positive Bilanz. Sarnen und Lungern hätten zwar 2014 kurzfristig einen starken Rückgang der Steuereinnahmen zu verzeichnen. Bei beiden Gemeinden finde eine Konsolidierung statt. Erfreulich sei die Entwicklung bei der Gemeinde Alpnach, hält die Regierung weiter fest. Diese verzeichnete 2014 ein deutliches Plus bei den Steuereinnahmen, nachdem die Erträge in den letzten drei Jahren jeweils zurückgingen.

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