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Zentralschweiz Obwaldner Regierung kämpft für Truppenunterkunft Glaubenberg

Der Bundesrat soll auf die geplante Schliessung des Schiessplatzes und der Truppenunterkunft Glaubenberg verzichten. Dies fordert der Obwaldner Regierungsrat in seiner Stellungnahme zum Stationierungskonzept der Armee. Der Bund plant, die Anlage mit rund 700 Plätzen auf 2017 zu schliessen.

Truppenunterkunft im Schnee.
Legende: Wenn es nach dem Bund geht, soll die Truppenunterkunft Glaubenberg geschlossen werden. Keystone

Eine Schliessung habe für den Kanton, die Gemeinde Sarnen und das lokale Gewerbe erhebliche Konsequenzen, sagt die Obwaldner Sicherheitsdirektorin Esther Gasser gegenüber dem Regionallournal Zentralschweiz.

Neben den Lieferungen für die jährlich gut 40'000 Übernachtungen, den Besuchen von Gastgewerbebetrieben sowie den Beiträgen an den Strassenunterhalt wären auch zivile Nutzer wie die Organisation des Swiss-Jugend-Langlauflagers betroffen.

Die Militärformationen in Emmen und Alpnach müssten für ihre Infanterie-Ausbildung lange Verschiebungswege in Kauf nehmen. Das würde den Kanton Obwalden aus militärischer Sicht für Dienstleistungen unattraktiv machen, fürchtet der Regierungsrat.

Hält der Bundesrat an der geplanten Schliessung fest, will sich die Obwaldner Regierung für eine Nachfolgelösung vor allem für die Truppenunterkunft einsetzen. Sie schlägt vor, mit dem Bund eine entsprechende Arbeitsgruppe zu bilden.

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