Pläne für neues heilpädagogisches Zentrum Innerschwyz stehen

Wegen Platzmangels soll das heutige Zentrum in Ibach durch einen Neubau in Goldau ersetzt werden. Dafür beantragt der Regierungsrat dem Parlament einen Kredit über knapp 23 Millionen Franken.

Im Kanton Schwyz gibt es zwei heilpädagogische Zentren: jenes in Freienbach (Ausserschwyz) und jenes in Ibach (Innerschwyz). Laut der Regierung haben sich seit 1990 die Schülerzahlen verdoppelt. Das hat an beiden Standorten zu räumlichen Engpässen geführt.

In Freienbach konnte das Platzproblem gelöst werden, indem ein benachbartes Schulhaus gemietet wurde.

Im Fall des heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz (HZI) entschied sich der Regierungsrat für einen Neubau, da eine Erweiterung am Standort Ibach nicht möglich sei. Dies, weil das Grundstück der Gemeinde Schwyz gehört und diese längerfristig andere Pläne mit der Parzelle hat.

Idealer Standort in Goldau

In der Folge liess die Schwyzer Regierung geeignete Standorte prüfen; unter anderem das ehemalige Lehrerseminar Rickenbach und das Theresianum Ingenbohl.

Die Wahl fiel schliesslich auf einen Standort in Goldau, in unmittelbarer Nachbarschaft der Pädagogischen Hochschule und des Berufsbildungszentrums. Das Grundstück gehört dem Kanton. Das neue Schulhaus soll Platz für bis zu 70 Kinder und Jugendliche bieten.

Der Zeitplan

Der Spatenstich des neuen heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz ist für den Frühling 2017 geplant - die Eröffnung des Neubaus auf Sommer 2019 angesetzt. Dies unter der Voraussetzung, dass der Kantonsrat und auch die Stimmberechtigten in einer allfälligen Volksabstimmung die Pläne unterstützen.