Prix SVC Zentralschweiz: KMUs im Scheinwerferlicht

Sechs Zentralschweizer Unternehmen hoffen darauf, den Prix SVC Zentralschweiz 2016 zu gewinnen, eine der wichtigsten Auszeichnungen für ein KMU. Hierfür müssen sie sich vor einer Jury präsentieren. Bewertet werden die Struktur des Unternehmens oder die Fähigkeit, neue Ideen und Trends zu entwickeln.

Marcel Frank, Geschäftsführer Frank Türen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Marcel Frank setzt auf innovative Schliesssysteme. zvg

Die grosse Mehrheit der Werktätigen in der Zentralschweiz arbeiten in einem kleinen oder mittleren Unternehmen, einem KMU also. Der Swiss Venture Club will diese Unternehmen besser miteinander vernetzen und ihnen eine Stimme geben.

Wichtigstes Element dafür ist in der Zentralschweiz der Prix SVC Zentralschweiz, der alle zwei Jahr vergeben wird. Das nächste Mal am 7. Juni. Aus gegen 100 Unternehmen, welche im Fokus des SVC Zentralschweiz stehen, hat die Jury sechs Finalisten herausgepflückt. Unter ihnen soll der Preisträger ausgemarcht werden:

  • Alfred Müller AG: Das Baarer Familienunternehmen gehört mit einem Portfolio von rund 1,3 Milliarden Franken zu den führenden Unternehmen der Immobilienbranche. 2015 feierte die Firma ihr 50-Jahr-Jubiläum und vollzog gleichzeitig auch auf der Führungsebene einen Generationswechsel.
  • Bio-Familia AG: Die Müesli-Produzentin aus Sachseln verkauft ihre Produkte nicht nur in der Schweiz, sondern auch weltweit. Die Birchermüesli-Pionierin gilt als Vorreiterin der Bio-Produktion in der Nahrungsmittelindustrie und ist mit 185 Mitarbeitenden eine wichtige Arbeitgeberin in der Region.
  • Frank Türen AG: Gegründet wurde die Buochser Schreinerei 1897. Das Familienunternehmen ist nun in vierter Generation geführt und hat vor allem im Bereich von neuartigen Schliesstechnologien und im Brandschutz auf sich aufmerksam gemacht. Mit gut 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Unternehmen das kleinste der Finalisten.
  • Müller-Steinag: Die von drei Brüdern geführte Unternehmens-Gruppe mit Sitz in Rickenbach LU ist auf Betonfabrikate spezialisiert. Dabei entwickelt sie laufend neue Beton-Produkte und ist auch dank einem neuen Werk in der Lage, auch grosse Bauteile vorproduzieren zu können. Mit über 700 Mitarbeitenden ist die Gruppe der grösste der Finalisten.
  • Network 41 AG: Kerngeschäft des Surseer Kabelbau-Unternehmens sind Vernetzungen, einerseits von Städten und Quartieren, aber auch innerhalb von Gebäuden. Dabei verbaut das Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitenden drahtgebunden per Glasfaserkabel oder drahtlos modernste Kommunikationsnetze.
  • Thermoplan AG: Das Weggiser Unternehmen ist spezialisiert auf Kaffeemaschinen für grosse, weltweit tätige Kaffeehaus-Ketten. Die Kernkompetenz liegt bei Maschinen für die Aufbereitung von Milch. Die Firma mit rund 250 Mitarbeitenden liefert 97 Prozent der in Weggis produzierten Maschinen ins Ausland.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr