«PUK-Bericht bringt wieder etwas Vertrauen zurück»

In der Stadt Zug hatte eine Parlamentarische Untersuchungskommission PUK die «Affäre Ivo Romer» untersucht. Der Schlussbericht brachte keine Überraschungen zu Tage. Der Bericht sei trotzdem wichtig gewesen, sagt PUK-Präsident Jürg Messmer, da im Volk das Vertrauen in die Politik gelitten habe.

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Bildlegende: Der SVP-Politiker Jürg Messmer präsidierte die Parlamentarische Untersuchungskommission. SRF

«Der Bericht macht keine grossen Schlagzeilen, aber er ist ehrlich», sagt PUK-Präsident Jürg Messmer (SVP). Die siebenköpfige Kommission habe sich während 20 Monaten intensivst mit dem «Fall Romer» befasst, Dokumente studiert und Leute befragt. «Wir kamen organisatorisch und inhaltlich an unsere Grenzen, auch weil wir wegen der Schweigepflicht mit niemandem reden durften», sagt Jürg Messmer.

Obwohl die Zuger Staatsanwalt den Fall rund um den ehemaligen Stadtzuger Finanzdirektor Ivo Romer ebenfalls untersucht (er soll eine betagten Dame um Millionen betrogen haben), sei die PUK keine Parallelarbeit gewesen. Die PUK habe sich auf die politischen Punkte konzentriert. Jürg Messmer, Sonntagsgast des Regionaljournals Zentralschweiz, hält fest: «Die PUK war wichtig, da in der Bevölkerung das Vertrauen in die Politik gelitten hatte. Der vorliegende Bericht hilft, dass dieses wieder zurückkehrt.»