Zum Inhalt springen

Regierungsratswahlen Nidwalden Dreierticket: FDP gibt sich kämpferisch

Für die FDP kandidieren der Bisherige Alfred Bossard sowie die beiden Neuen Joe Christen und Niklaus Reinhard.

Drei Männer im mittleren Alter, alle mit einem Blumenstrauss.
Legende: Die Kandidaten v.l.: Alfred Bossard (bisher), Niklaus Reinhard (neu) und Joe Christen (neu). SRF

Die Parteimitglieder haben sich entschieden: Die FDP Nidwalden geht mit einem Dreier-Ticket in die Regierungsratswahlen vom 4. März. Sie schickt die beiden neuen Kandidaten Niklaus Reinhard und Joe Christen sowie den bisherigen Regierungsrat Alfred Bossard ins Rennen.

Den 2016 verlorenen Sitz zurückgewinnen

Damit wollen sie einerseits Bossards Sitz verteidigen, anderseits den freiwerdenen Sitz von Yvonne von Deschwanden verteidigen, welche zurücktritt. Allerdings gehe es auch darum, sich allenfalls den dritten Regierungssitz zurückzuholen, den die FDP vor zwei Jahren an die CVP verloren hat, wie Präsident Stefan Bossard und ein Vertreter des Wahl-Ausschusses an der Nominationsversammlung sagten. Allerdings blieb offen, welchen Sitz die Liberalen angreifen wollen.

Nach der Diskussion, bei welcher es sowohl Stimmen für ein Zweierticket wie auch für ein Dreierticket gab, sprach sich die Versammlung deutlich mit 109 zu 25 Stimmen für das Dreierticket aus.

Das sind die neuen Kandidaten

Niklaus Reinhard
Joe Christen
Der bald 53-jährige Niklaus Reinhard ist Architekt und wohnt in Hergiswil. Er ist seit 2010 Mitglied des Landrats.Joe Christen ist 53 Jahre alt und Gemeinderat von Stans. Er ist diplomierter Bau- und Projektleiter und arbeitet in der Nidwaldner Baudirektion.

Von den sieben Nidwaldner Regierungsräten tritt neben der freisinnigen Gesundheits- und Sozialdirektorin Yvonne von Deschwanden auch Landwirtschafts- und Umweltdirektor Ueli Amstad von der SVP nicht mehr an.

Die SVP schickt neben ihrem amtierenden Bildungsdirektor Res Schmid auch Landratspräsidentin Michèle Blöchliger ins Rennen. Die CVP will ihre drei Sitze verteidigen und hat ihre Regierungsmitglieder Karin Kayser-Frutschi, Othmar Filliger und Josef Niederberger für eine weitere Amtsperiode nominiert. Die Grünen und die SP verzichten auf eine Kandidatur.