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Ruderclub Luzern «Olympia-Club» baut sein 35-jähriges Zentrum aus

Zu wenig Platz, veraltete Infrastruktur – darum investiert der grösste Ruderclub der Schweiz 2,3 Millionen Franken.

Das bestehende Bootshaus des See-Clubs Luzern stammt aus dem Jahr 1983. Die technische Infrastruktur (Sanitäranlagen, Elektro-Installationen, Heizung, Isolation) muss erneuert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt: Das Dach enthält Eternit und muss ersetzt werden.

Im Laufe der Jahre haben sich auch der Club und dessen Bedürfnisse verändert. Beispielsweise wurden die Garderoben ursprünglich für höchstens 35 Mitglieder gebaut. Heute zählt der Seeclub Luzern rund 150 Frauen als Aktivmitglieder. Insgesamt sind es rund 600 Mitgliedschaften.

Neue Bedürfnisse

Verändert hat sich auch die Art, wie Rudern trainiert wird: Vor gut 30 Jahren waren die speziellen Kraftgeräte, die sogenannten Ergometer, noch nicht bekannt – heute gehören sie zum Standard und brauchen Platz.

Die wichtigsten Punkte des Umbauprojekts «Bootshaus plus»:

  • Die Haustechnik und Gebäudehülle werden erneuert; die Trainingsräume für Fitness vergrössert.
  • Die sanitäre Infrastruktur wird erneuert und vergrössert.
  • Das Bootshaus wird behindertengerecht (Barrierefreiheit) gemacht.
  • Die Damengarderobe wird als Juniorinnen- und Damengarderobe ungefähr verdreifacht.

Das Bauvorhaben kostet rund 2,3 Millionen Franken. Der Spatenstich erfolgte am Montag, der Umbau dauert bis Ende Februar 2019. Während der Bauphase wird der Ruderbetrieb mit einem Provisorium sichergestellt.

Der Seeclub Luzern

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Der Club gehört zu den erfolgreichsten Rudervereinen der Schweiz. Die grössten Erfolge seiner Geschichte konnte er 2016 verzeichnen - eine Auswahl:

  • Olympiasieg von Mario Gyr
  • Olympiateilnahme von Michael Schmid (Platz 13)
  • Silbermedaille an der U23 WM von Fabienne Schweizer
  • U23 WM Teilnahme von Julian Müller und Arno Theiler
  • Gesamtsieg an den Schweizer Meisterschaften

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