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Legende: Audio Jan Schäuble: «Wenn du an eine Elite-WM gehst kannst du meistens auch etwas. Deshalb freue ich mich auf knappe Rennen.» abspielen. Laufzeit 03:52 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 23.08.2019.
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Ruderer Jan Schäuble «Und plötzlich war ich schnell»

Der 19-jährige Nidwaldner steht vor seinem WM-Debüt bei der Ruder-Elite. Er blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück.

Ab dem Sonntag messen sich im österreichischen Linz-Ottensheim die weltbesten Ruderer und Ruderinnen. Die Zentralschweiz schickt an dieser Weltmeisterschaft vier Männer und eine Frau ins Rennen. Am ehesten Chancen auf eine Medaille hat wohl Roman Röösli aus Neuenkirch, der in diesem Jahr zweimal aufs Weltcup-Podest fuhr.

Bei der U23 gibt es auch langsamere Boote im Feld. Bei der Elite sind alle gut.
Autor: Jan SchäubleStartet an der WM im Leichtgewichts-Einer

Ein anderer Athlet im Schweizer Aufgebot steht vor seiner ersten WM-Teilnahme: Jan Schäuble. Der Hergiswiler hat sich sein Ticket in diesem Frühling und Sommer ergattert. Nach Ausscheidungsrennen qualifizierte er sich für die Heim-EM auf dem Rotsee und holte sich den siebten Platz. Und Ende Juli folgte in Florida die Bronze-Medaille an der U23-WM.

B-Final als Ziel

Der 19-jährige kann seine Möglichkeiten gut einschätzen. Er hält einen Platz unter den besten Zwölf, also im B-Final, für möglich. In seiner Kategorie, dem Leichtgewichts-Einer, hat er das bereits an der Europameisterschaft erreicht.

Jan Schäuble und Matthias Fernandez zeigen ihre Bronze-Medaille vor einem See.
Legende: Jan Schäuble (links) und Matthias Fernandez schafften es an der U23-WM Ende Juli aufs Podest. zvg / Swiss Rowing

Dass es überhaupt soweit kam, habe Schäuble indirekt auch seiner Mutter zu verdanken. Diese habe nämlich ein Jahr vor ihm mit dem Rudersport angefangen. Zehn Jahre ist es her als der damals Neunjährige zu rudern begann. Das erste Mal gemerkt, dass er schnell ist, hat Schäuble in einem Trainingslager fünf Jahre später. «Ich lernte durchzubeissen und war dann 20 Sekunden schneller.» Damit sei er vorne dabei gewesen.

ETH und Olympia

Vorerst geht es für Jan Schäuble also nach Österreich an die Weltmeisterschaft. Langfristig will das Nachwuchstalent aber auch einen Ausgleich zwischen Kopf und Körper finden. Dies sei ihm sehr wichtig, um in beidem Leistung zu bringen. Und deshalb möchte er bald das Chemie-Studium an der ETH Zürich beginnen.

Im nächsten Jahr könnte dies vielleicht aber nicht klappen. Denn in seiner zweiten Disziplin, dem leichten Doppelzweier, ist er bei der Elite der Ersatzmann. Würden seine Kollegen an der WM vorne mitfahren, dann geht es für Schäuble 2020 voraussichtlich nicht an die ETH, sondern an Olympia.

Zentralschweizer Vertretung

Athlet/inRuderklubKategorieSituation
Roman RöösliSC SempachDoppelzweier offene KategorieFavorit WM-Titel, Gesamt-Weltcupsieg 2019, Vize-Weltmeister, Vize-Europameister
Andri StruzinaSC ZugDoppelzweier Leichtgewichtean WM zurück von Verletzung, mögliches Olympia-Boot mit Ersatzmann Schäuble
Patrizia MerzSC ZugDoppelzweier LeichtgewichteEM-Bronze, vierter Platz WM 2018
Joel SchürchSC SurseeVierer ohne Steuermann2019: 9. und 11. Platz im Weltcup
Jan SchäubleSC StansstadEiner Leichtgewichte7. Platz EM, U23-WM Bronze, Top 12 als realistisches Ziel
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