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Zentralschweiz Salle Modulable: Noch Fragen?

Kanton und Stadt Luzern sowie die Verantwortlichen der Stiftung Salle Modulable stellten das Grossprojekt am Montag Abend erstmals Interessierten aus der Bevölkerung vor. Dabei zeigte sich: Viele Fragen sind offen, viel Spielraum für Mitwirkung hat die Bevölkerung aber nicht.

Legende: Audio Infos aus erster Hand (12.4.2016) abspielen. Laufzeit 2:25 Minuten.
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Über zwei Stunden lang informierten die Verantwortlichen im Südpol in Kriens über das geplante, neuartige Theater- und Musikhaus Salle Modulable, welches auf dem Inseli in der Stadt Luzern gebaut werden soll. Das 200 Millionen Franken-Projekt wurde ausführlich vorgestellt. Dazu hatten die etwa 80 Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Es waren in erster Linie Leute aus der Kulturszene und Parlamentarierinnen und Parlamentarier, welche Auskunft zum Projekt wollten. Im Mittelpunkt stand die Finanzierung des Grossprojekts - in Zeiten, da sowohl der Kanton wie auch die Stadt Luzern ihre Sparpakete schnüren. «Für nur einen Bruchteil der Kosten lässt sich das visionäre Projekt nicht realisieren», erklärte etwa Hubert Achermann, Präsident der Stiftung Salle Modulable. Damit lasse sich höchstens eine neue Version des bestehenden Theaters bauen, aber nicht mehr.

«Vogel friss oder stirb»?

Ausserdem warf der straffe Zeitplan bis zur geplanten Realisierung Fragen auf. Wenn man diesen aber nicht einhalte, verfalle die versprochene Schenkung des Mäzens Engelhorn, so die Antwort. Damit sei die Salle Modulable vom Tisch.

Dass dies schlussendlich ein «Vogel friss oder stirb»-Projekt sei, wollte Stadträtin Ursula Stämmer nicht ganz in Abrede stellen. Es sei eine Frage der Ehrlichkeit einzugestehen, dass die Bevölkerung nicht mehr gross mitwirken könne. Sie sei aber vom Projekt am geplanten Standort überzeugt. Man werde für alle offenen Fragen noch Lösungen finden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Ja, als Bürgerin des NFA Geberkantons NW hätte ich da noch eine Frage: ich hörte soeben Ursula Stämmer (SP) im Regionaljournal, wie sie das neue Monstertheater hochjubelt und findet, ein so grosses Gebäude dürfe ruhig etwas mehr an Unterhaltskosten generieren. Hat die Dame eigentlich kein schlechtes Gewissen, wenn sie so spricht, in Anbetracht, dass der Kanton und die Stadt sich im Sparmodus befinden und zudem x-beliebig ihre Finanzen mittels NFA Almosen aufstocken können (müssen)?
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