Salle Modulable: Viele offene Fragen und viel Kritik

Auch nach dem vorgestellten Projektierungskredit bleibt vieles offen, wenn es um den 200 Millionen Franken Bau der Salle Modulable geht. «Enttäuscht» sind die Grünen der Stadt Luzern. «Das sind zu wenig Informationen», sagt die CVP.

Ein Rasenplatz auf dem «Inseli» in Luzern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hier, auf dem Luzerner «Inseli», soll das Multifunktionstheater Salle Modulable zu stehen kommen. Keystone

Nicht völlig überrascht, dass viele Fragen zur Salle Modulable offen bleiben, zeigt sich die CVP der Stadt Luzern. Wie Stadt und Kanton die jährlichen Betriebskosten von 31 Millionen Franken reduzieren wollen, hätte man schon gerne erfahren. «Das sind zu wenig Informationen», sagt Stadtparlamentarier Michael Zeier. Die städtische Bevölkerung würde schon «mehr wissen wollen».

«Keinerlei Präzisierung»

Kritik üben auch die Grünen der Stadt Luzern. Auch sie hätten mehr Informationen zu Kosten, Betrieb und Inhalt erwartet.

«Wir sind enttäuscht, dass keinerlei Präzisierung da ist», sagt Grossstadrat Urban Frye. Drei Monate nach Bekanntgabe des Standortes Inseli habe man «mehr erwartet».

Die Stadtluzerner SVP geht weniger hart ins Gericht mit dem Bericht zum Projektierungskredit von Stadt und Kanton Luzern. Für Präsident Peter With ist es einleuchtend, dass bei einem Projektierungskredit «relativ wenig Inhalt geliefert» werden kann. Aber auch die SVP hätte sich «ein wenig mehr gewünscht».