Schmolz und Bickenbach: «Preis ist zu tief»

Der Verwaltungsrat des Stahlkonzerns mit Sitz in Emmen ist unzufrieden mit dem Übernahmeangebot, das die Investoren den Aktionären unterbreiten: Der Preis für die Aktie sei zu tief. Einstimmig empfiehlt der Verwaltungsrat deshalb den Aktionären, das Angebot abzulehnen.

Das Firmengebäude von Schmolz und Bickenbach in Emmenbrücke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Um die Zukunft des Stahlkonzerns Schmolz und Bickenbach in Emmenbrücke wird weiter gerungen. Keystone

Eine Prüfung durch eine Bank habe gezeigt, dass der angebotene Aktienpreis nicht dem Wert des Unternehmens entspreche. Dies teilt der Verwaltungsrat von Schmolz und Bickenbach am Montag mit.

Die Investoren rund um die Renova-Gruppe bieten 2.85 Franken pro Aktie. Angemessen wäre aber ein Preis von 3.95 bis 5.70 Franken, schreibt der Verwaltungsrat.

Damit geht der Machtkampf um den Stahlkonzern weiter. Wie die Zukunft aussieht, wird sich an der ausserordentlichen Generalversammlung weisen. Dann wird ein neuer Verwaltungsrat gewählt. Die Versammlung ist auf den 13. September angesetzt.