Schwyzer Personalverband wehrt sich gegen Sparmassnahmen

Die Vorschläge des Regierungsrates werden als kontraproduktiv und unangebracht eingeschätzt. Lohnreduktion oder ein mittelfristiger Stellenabbau würden die Suche nach motiviertem Personal erschweren.

Blick auf das Schwyzer Regierungsgebäude. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Sparvorschläge aus dem Schwyzer Regierungsgebäude kommen beim Personal nicht gut an. Keystone

Die Schwyzer Verwaltung sei bereits jetzt schlank und arbeite effizient, hält der Personalverband fest. Dafür brauche es kompetente und motivierte Mitarbeitende, als unabdingbare Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort. Mit den neuen Vorschlägen sei dies in Frage gestellt.

Nach Ansicht des Personalverbands gründe das Entlastungsprogramm in der aktuellen Finanzlage des Kantons, die durch ein grosses Defizit geprägt sei. Der Kantonsrat habe es verpasst, im Rahmen der Steuergesetzgebung rechtzeitig Änderungen vorzunehmen.

Der Verbandsvorstand beantragt der Regierung, auf einzelne Massnahmen zu verzichten. Zudem werde er weitere Gespräche mit dem Finanzdirektor führen. Dem Verband gehören über 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der Gerichte und anderen kantonalen Einrichtungen an.