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Seetalplatz wird belebt Verkehrsknotenpunkt wird zum Experimentierfeld

Am Seetalplatz entsteht ein neues Quartier. Doch bis die Baukrane auffahren, gehört es Ateliers und Gastrobetrieben.

Francesca Blachnik vom Verein Platzhalter steht auf einer leeren Fläche am Seetalplatz. Ihr Verein soll den Platz mit Zwischennutzungen beleben, bis am Seetalplatz ein neues Quartier ensteht.
Legende: Bald sollen Ateliers, Büros Gastrobetriebe und Ateliers den Seetalplatz beleben - dafür will Francesca Blachnik und ihr Verein Platzhalter sorgen. SRF

Eine leere Fläche, rund 14'000 Meter gross, rundherum donnern Lastwagen und Autos vorbei: So sieht der Seetalplatz an der Grenze zwischen Luzern und Emmenbrücke im Moment noch aus. Bis vor kurzem standen hier noch die Baumaschinen für das Hochwasserschutzprojekt, das der Kanton Luzern nun abgeschlossen hat - ab 2021 werden hier in einem neuen Quartier 800 Wohnungen und die kantonale Verwaltung entstehen.

«Ein Raum für alle»

Bis es soweit ist, sollen in die ehemaligen Baucontainer Büros und Ateliers einziehen, sollen kulturelle Veranstaltungen stattfinden, soll gegärtnert werden, gekocht und gegessen. Dafür will der Verein Platzhalter sorgen, dem der Kanton Luzern das Areal für eine Zwischennutzung zur Verfügung stellt. «Es geht darum, einen Raum für alle zu schaffen», sagt Platzhalter-Geschäftsführerin Francesca Blachnik.

Interessierte können sich melden

Der Verein will den Platz nicht selber bespielen, sondern eher kuratieren. An zwei Informationsveranstaltungen am 15. Juli und am 19. August sollen Interessierte aus der Bevölkerung ermutigt werden, Ideen für ein Zwischennutzungs-Projekt einzueichen.

Kantonsbaumeister Hans-Urs Baumann freut sich auf die Zwischennutzung. «Das Areal würde sonst bis Baubeginn einfach brach liegen - so aber kommt Leben hierher», sagt er.

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