Sommerbars in Luzern werden weiter geführt

Die Sommerbars wurden ursprünglich als Massnahme für mehr Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum initiiert. Das Projekt wird bis 2019 verlängert und zusätzliche Bars werden eröffnet. Der Patrouillendienst Sicherheit, Intervention, Prävention (SIP) muss jedoch mit weniger Mitteln auskommen.

Sommerbar auf dem Luzerner Inseli Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die «Volière» ist eine der gut besuchten Sommerbars auf dem Luzerner Inseli. 3fach.ch

Die vier Sommerbars am Seeufer sind bei der Bevölkerung sehr beliebt. Eingerichtet wurden sie als Sicherheitsmassnahme: Auf der Ufschütti (seit 2005), dem Inseli (seit 2008) und vor dem KKL (seit 2014) sorgen die Bars dafür, dass mehr Menschen die Plätze frequentieren. Die soziale Kontrolle wurde erhöht, Sicherheit und Sauberkeit haben sich verbessert.

Das Projekt für die bestehenden Standorte läuft Ende 2017 aus. Aufgrund der positiven Resonanz hat der Stadtrat beschlossen, das Projekt der Sommerbars um zwei Jahre zu verlängern. Auf die Saison 2020 sollen sich auch andere Interessenten für den Betrieb der Sommerbars bewerben können. Es ist ein offenes Vergabeverfahren geplant.

Zwei zukünftige neue Standorte sind bereits festgelegt: 2017 sollen im Reusszopf und 2020 in der Bahnhofstrasse eine Sommerbar in Betrieb genommen werden.

Konzentration der Mittel bei der SIP

Die SIP Luzern (Sicherheit, Intervention, Prävention), versteht sich als Einsatzgruppe, die sich in Absprache mit der Polizei, dem Strasseninspektorat und Privaten für Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum engagiert. Aufgrund des Sparprogamms der Stadt Luzern muss die SIP 250'000 Franken einsparen. Sie muss sich deshalb nach zehn Jahren neu ausrichten.

Neue Einsatzzeiten und neue Uniform

Das Team der SIP wird von 700 Stellenprozent auf 500 Stellenprozent reduziert und richtet seinen Fokus vermehrt auf die nachhaltige Präventionsarbeit und die Früherkennung. Trotz reduzierten Einsatzzeiten soll die Präsenz der SIP weiterhin gewährleistet sein. Auch das äussere Erscheinungsbild soll sich mit einer neuen Uniform verändern: Statt weinrot ist die Kleidung neu blau.