Spital baut für 3 Millionen Franken provisorische Operationssäle

Die Luzerner Hirslanden Klinik St. Anna baut zwei zusätzliche provisorische Operationssäle. Die Klinik begründet dies mit stark ansteigenden Patientenzahlen. Die Provisorien werden im Modulbau im Innenhof erstellt und sollen bereits im September zur Verfügung stehen.

Der Innenhof der Klinik Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Innenhof der Klinik sollen die provisorischen Operationsräume entstehen. Keystone

Der Bau der zusätzlichen provisorischen Operationssäle startet bereits am Montag. «Die Operationsräume sind nötig, da immer mehr Robotertechnik bei chirurgischen Eingriffen zum Einsatz kommen», schreibt die Klinik. Deshalb schaffe man neue Kapazitäten, da die Patientenzahlen stark angestiegen seien.

Klinikbetrieb läuft weiter

Die Modulbauten würden im Innenhof erstellt. Deshalb sei der Klinikbetrieb nicht eingeschränkt. «Für die Patienten wird es kaum zu Beeinträchtigungen kommen», schreibt die Klinikleitung in ihrer Mitteilung.

Provisorien werden später wieder abgebaut

Die beiden neuen Moduloperationssäle sollen ab Ende September 2016 zur Verfügung stehen. Zur Zeit plant die Klinik Neu- und Erweiterungsbauten. Nach Abschluss dieser Bauten würden die provisorischen Operationssäle wieder abgebaut, schreibt die Klinik.