Spital Lachen plant Neubau in Galgenen

Das Spital Lachen im Kanton Schwyz will bis 2020 aus seinem Gebäude ausziehen und in der Nachbargemeinde Galgenen einen Neubau realisieren. Die Gründe dafür sind, dass es am alten Standort kaum Reserveflächen gibt und eine Sanierung den Spitalbetrieb jahrelang beeinträchtigen würde.

Spitalgebäude in Lachen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Spital Lachen fehlt der für eine Erweiterung nötige Platz. zvg

Das Spital Lachen ist beinahe 100jährig und wurde mehrfach erweitert.

Eine Analyse habe ergeben, dass mit einer Sanierung und einem Ausbau für über 100 Millionen Franken keine optimale Lösung erreicht würde, sagt Verwaltungsratspräsident Georges Knobel. «Eine Sanierung dauert bis zu 20 Jahre und wäre sowohl für Patienten wie auch für Mitarbeitende eine Zumutung», deshalb habe sich der Verwaltungsrat für einen Neubau auf der grünen Wiese entschieden.

Neubau in Nachbargemeinde

Da Landreserven in der Gemeinde Lachen fehlen, soll das neue Spital in Galgenen realisiert werden und maximal 180 Millionen Franken kosten. Das Spital rechnet damit, dass sich die öffentliche Hand an der Finanzierung des Neubaus beteiligen muss. «Erste Vorabklärungen haben ergeben, dass wir Eigenkapital in der Höhe von 50 bis 60 Millionen Franken brauchen», sagt Verwaltungsratspräsident Georges Knobel.

Kaum ohne öffentliche Hand realisierbar

«Es kommt in Frage, dass die Bezirke March und Höfe als Aktionäre und Spitalträger Eigenkapital zur Verfügung stellen», hofft der Verwaltungsrat. Das neue Spital könnte gemäss den Plänen im Jahr 2020 eröffnet werden.