Stadtrat Luzern will keine kleineren Klassen

Die Stadtregierung lehnt eine Motion für eine Klassengrösse von höchstens 18 Schülern aus finanziellen Gründen ab. Er spricht sich aber klar für die Erhaltung der Quartierschulen aus.

Schulklasse mit Lehrer beim Frontalunterricht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stadtregierung Luzern will aus Kostengründen keine kleineren Klassen. Keystone

Die Volksmotionäre sind der Ansicht, dass die aktuellen Bandbreiten für die Klassengrössen zu unwillkommenen Veränderungen in den Schulhäusern führen würden. Sie gefährde die Existenz von Quartierschulen und die erfolgreiche Umsetzung der Integrativen Förderung.

Der Stadtrat weist in seiner Antwort darauf hin, dass er sich klar für die Erhaltung der Quartierschulen ausgesprochen habe. Der Erhalt der Quartierschulen hänge nicht von der Klassengrösse ab, schreibt die Stadtregierung am Dienstag.

Die geltenden Bandbreiten für die Klassengrössen wurden im Rahmen von Sparmassnahmen festgelegt. Anhand von Modellrechnungen legt der Stadtrat dar, dass auch eine geringe Senkung der Klassengrössen zu Mehrkosten von 1,2 Millionen Franken führen würde. Die momentan vorhandenen finanziellen Ressourcen liessen eine Senkung der aktuellen Durchschnittswerte nicht zu, schreibt die Stadtregierung. Sie lehnt das Begehren ab.