Steuererhöhung höchstens vorübergehend

Der Kanton Luzern ist letztes Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Das neue Finanzleitbild zeigt nun die Grundsätze auf, mit denen der Kanton die Wende schaffen soll. Steuererhöhungen werden dabei nicht ausgeschlossen, sie sollen jedoch nur als vorübergehende Massnahme möglich sein.

Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann bei der Präsentation des Finanzleitbilds. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann bei der Präsentation des Finanzleitbilds. SRF

In der schweizerischen Steuerrangliste ist der Kanton Luzern in den letzten Jahren ins Mittelfeld vorgerückt - bei den Unternehmen ist er sogar ganz vorne. Diese Position wolle man halten, betonte Finanzdirektor Marcel Schwerzmann bei der Vorstellung des Finanzleitbilds.

Falls eine Steuererhöhung notwendig werde, dann nur als letzte mögliche Massnahme. Und der Kanton würde in diesem Fall auch gleich schon planen, wie die Erhöhung rückgängig gemacht werden könnte.

Ausgabendisziplin

Weiter betont die Regierung im Finanzleitbild, dass der Kanton die Ausgaben im Griff behalten wolle - mit strikter Haushaltsdisziplin. Luzern dürfe sich nicht verschulden, sondern solle im Gegenteil weiter Schulden abbauen, sagt Marcel Schwerzmann.