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Zentralschweiz Streit um Vasella-Land

Um die zukünftige Nutzung des Guts Aabach am Zugersee ist ein Streit entbrannt. Mit einer Motion wollen die Alternativen verhindern, dass die Parzelle überbaut werden kann. Kanton und Gemeinde wollen sich die Chance zur Umnutzung nicht verbauen.

Legende: Video Streit um Vasella-Land abspielen. Laufzeit 03:50 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 02.07.2014.

Risch bei Rotkreuz am Zugersee. Hier - an bester Lage - liegt das Gut Aabach. Eine Landvilla am See umgeben von Wald und Wiese. Dieses Land war jahrelang als Standort des neuen Ausbildungscampus der Novartis vorgesehen. Stararchitekt Zumthor hatte ein Projekt mit pfahlbauartigen Bauten entworfen. Um dies zu ermöglichen, deklarierte der Kanton Zug die Parzelle als Spezialzone. Im Dezember entschied sich Novartis nun aber für einen anderen Standort - in Basel.

Motion will Land erhalten

Mit einer Motion wollen die Grünen Zug nun, dass das Land zurück in die Landwirtschaftszone kommt und in Zukunft nicht mehr für Grossprojekte genutzt werden kann. Kantonsrätin Hanni Schriber-Neiger will das Land erhalten: «Maximal die bestehende Villa dürfte so dereinst ersetzt und kein zusätzliches Land verbaut werden.» Die Motion von Schriber wird am Donnerstag im Zuger Kantonsrat behandelt.

Keine Freude am Vorstoss der Grünalternativen haben die Gemeinde Risch und der Kanton Zug. Gemeindepräsident Peter Hausherr möchte die Chance bewahren, auch in Zukunft attraktive Bau-Projekte zu ermöglichen. Und Regierungsrat Heinz Tännler hat ebenfalls ein Interesse an einer sinnvollen Weiterentwicklung.

Vasella ist weggezogen

Derzeit ist unklar, was Landbesitzer Daniel Vasella vorhat. Der ehemalige Novartis-Chef hat zwar auch seine persönliche Villa in der Nähe, wohnt aber seit einiger Zeit in den USA.

(Schweiz Aktuell, 02.07.2014)

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Koller, Emmenbrücke
    Das Interessante im Videobeitrag ist ja, dass man den gemeinen Bürger dort lieber nicht hätte. als würde danach nur noch Unordnung und Chaos herrschen. Aber gut zu wissen, wie man so über uns denkt. Werde ich bei der nächsten Wahl entsprechend berücksichtigen. Wenn ich so daran denke, wie ich mit dem Sohnemann dem Sempacherseeufer entlang gehe und kaum irgendwo hin hocken darf, da vieles, meist unbenutzter, Privatgrund ist. Traurig
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  • Kommentar von M. Tisserand, Schweiz
    Wir haben in der CH noch genügend Bauland. Zum Teil leider mit Altlasten im Boden. Die will natürlich niemand...wäre ja zu teuer...
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