Tierpark Goldau finanziert Neubauten mit Hausverkauf

Mit dem Verkaufserlös finanziert der Tierpark diverse Infrastrukturbauten, etwa eine Pflege- und Quarantänestation.

Das achtstöckige Verwaltungsgebäude des Natur- und Tierparks Goldau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Parterre des Hauses ist die Verwaltung des Parks. Dort bleibt sie auch nach dem Verkauf. zvg

Der Natur- und Tierpark Goldau will in den nächsten zehn Jahren die Infrastruktur erneuern. Um dies zu finanzieren, verkauft er sein Verwaltungsgebäude an die Zuger Fundamenta Real Estate AG, wie der Park in einer Mitteilung schreibt.

Bei der Infrastruktur gebe es Nachholbedarf, teilt der Tierpark mit. Erneuert werden müssten die Auffang-, Pflege- und Quarantänestation, die Futterversorgung, die Futterküche und der Parkeingang. Teilweise stammten die Bauten aus den 50er-Jahren. Zur Finanzierung benötigt der Tierpark nach eigenen Angaben einen «tiefen zweistelligen Millionenbetrag». Weil er diesen nicht aus eigenen Mitteln aufbringen kann, verkauft er das 2002 erworbene Verwaltungsgebäude. Das achtstöckige Gebäude ist 44 Jahre alt, aber saniert. Über den Verkaufspreis machte der Tierpark keine Angaben. Der Verein Natur- und Tierpark Goldau bleibt Mieter in dem Gebäude.