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Zentralschweiz Uni Luzern schafft Assistenzprofessur für Islamische Theologie

Die Universität Luzern will gemeinsame und trennende Elemente von Christentum, Judentum und Islam wissenschaftlich besser erforschen. Dafür gründet sie ein Zentrum für komparative Theologie und schafft eine befristete Assistenzprofessur für Islamische Theologie.

Hörsaal der Universität Luzern
Legende: Die Universität Luzern will den wissenschaftlichen Dialog unter den Religionen verstärken. Keystone

Das neue Zentrum soll den Dialog zwischen den drei Religionen verbessern. Die Assistenzprofessur ist auf fünf Jahre befristet und wird durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft finanziert. Dieser unterstützt Bildung und Wissenschaft und wird von Unternehmen und Stiftungen finanziert.

Nach Angaben der Universität Luzern gibt es in der Schweiz bislang kein universitäres Angebot für komparative Theologie. Der methodische Ansatz stamme aus den USA. Im deutschsprachigen Raum gebe es vergleichbare Angebote in Paderborn und Salzburg.

Die komparative Theologie bilde die Grundlage für einen Dialog auf Augenhöhe, erklärt Martin Mark, der Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Luzern. Die neu geschaffene Assistenzprofessur sei nicht dafür da, Geistliche auszubilden.

Interreligiöse Forschung

Vielmehr soll sie die Aufgabe haben, das Verständnis unter den Religionen zu stärken und im günstigsten Fall das Friedenspotenzial aller Religionen zu fördern, so Mark im Gespräch mit Radio SRF.

Interreligiöse Angebote gibt es an der Universität Luzern bereits. So existiert seit über 40 Jahren ein Institut für Jüdisch-Christliche Forschung und seit bald 20 Jahren ein Ökumenisches Institut.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Na dann erforscht es mal wissenschaftlich besser. In der Realität sieht es dann oft ganz anders aus. Die Assistenzprofessor wird ja finanziert. Ob dann wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Praxis gleich gehen, wird sich zeigen.
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Geldverschwendung! Dazu braucht es keine Forschung. Die Facts sind bekannt. Jesus und seine Jünger warnten vor Irrlehren. Siebenhundert Jahre später entstand der Islam. Er enthält Komponente des AT und des NT der Christen mit Abänderungen. Zuzüglich sind die Visionen Mohammeds in den Koran eingeflossen. Die Suren des Korans enthalten mindestens 50 Aufforderungen zu töten, welchen der IS nun teilweise nachkommt. Sunniten und Schiiten bekämpfen sich wegen Glaubensdifferenzen. Ist das friedlich?
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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Islamisierung der Schweiz. Wir legen sogar noch Blumen auf den Weg des erobert Werdens.
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    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      Purer Grössenwahn der Luzerner trotz finanziellen Schwierigkeiten und Schulden finden die Regierungsräte (Hr.Wyss) ständig neue Investitions-und Ausgabemöglichkeiten,diese Regierung wird immer unglaubwürdigerder und das Volk soll es richten mit Steuererhöhungen. Bravo!!
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