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Zentralschweiz Unterwasser-Rugby fordert Muskeln, Lungen und Gehirn

Am Samstag fand im Hallenbad Luzern die 34. Ausgabe des Wasserturmcups statt. Bei diesem internationalen Unterwasser-Rugby-Turnier traten 9 Teams gegeneinander an. Unterwasser-Rugby gehört zu den Randsportarten und ist weniger hart als es der Name vermuten lässt.

In der Schweiz spielen etwa 80 Männer und Frauen aktiv Unterwasser-Rugby. Die Teams treten in gemischten Mannschaften an. Das Ballspiel findet grösstenteils unter Wasser statt. Als Zuschauerin sieht man vom Beckenrand deshalb nicht viel vom Spiel. Beim Turnier in Luzern wurden die Spiele mit Unterwasser-Kameras gefilmt und auf eine Grossleinwand projiziert.

Faires Spiel dank klarer Regeln

Gespielt wird mit Taucherbrille, Flossen und Schnorchel. Im Gegensatz zum Rugby an Land darf nur derjenige Spieler gehalten und angegriffen werden, der im Ballbesitz ist. Es sei verboten, sich in irgendeiner Art an der Ausrüstung des Gegeners zu vergreifen, sagt Jan Maisenbacher vom OK des Turniers in Luzern. «Unnötig hartes Spiel mit Würgen oder Halten geht auch nicht. Zwei Unterwasser-Schiedsrichter und ein Spielleiter am Beckenrand überwachen das Spiel mit einer Hupanlage und Lautsprechern, die man auch unter Wasser hört.»

Einzige dreidimensionale Sportart

Das Faszinierende an Unterwasser-Rugby sei die Dreidimensionalität: «Wir spielen nicht auf einem Feld sondern in einem Raum. Das ist eine körperliche und eine geistige Herausforderung. Man muss sich orientieren und seine Mitspieler finden und das alles bei Sauerstoffmangel unter Wasser.»

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr

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