Uri, Schwyz und Zug organisieren Psychiatrie neu

Ab 2016 werden die psychiatrischen Dienste in einer gemeinsamen Organisation zusammengefasst. Die Verantwortlichen versprechen sich davon Einsparungen, aber auch Verbesserungen für die Patienten. Die bestehenden Standorte bleiben aber erhalten.

Ein Psychiatriepatient beim Brettspiel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Uri, Schwyz und Zug organisieren die Behandlung von Menschen mit psychischen Problemen neu. (Symbolbild) Keystone

Künftig gehören der Sozial-Psychiatrische Dienst Uri, der Sozialpsychiatrische Dienst des Kantons Schwyz, der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst Schwyz, die Ambulanten Psychiatrischen Dienste des Kantons Zug sowie die Psychiatrische Klinik Zugersee zur gleichen Organisation.

Versorgungslücken schliessen

Die Psychiatrieplanung der drei Kantone Uri, Schwyz und Zug hat bis jetzt gewisse Versorgungslücken aufgewiesen. Ausserdem rechnen die Verantwortlichen mit einem deutlich steigenden Bedarf an Psychiatrieleistungen in den kommenden Jahren.

Dieser Nachfragedruck und das Kostenwachstum stelle die Kantone vor eine grosse Herausforderung. «Damit wir dieses Problem lösen können, braucht es eine engere und sehr gut vernetzte Zusammenarbeit», betont der Zuger Regierungsrat Urs Hürlimann an der Medienorientierung.

Gemeinsam kommen Uri, Schwyz und Zug auf ein Einzugsgebiet von rund 300'000 Personen.