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Zentralschweiz Vergewaltigungsfall in Emmen: Polizei setzt Belohnung aus

Die Luzerner Staatsanwaltschaft setzt bei der Suche nach dem Täter einer Vergewaltigung in Emmen auf spezielle Methoden: Sie bittet die Bevölkerung mit einem Fragenkatalog um Mithilfe und setzt eine Belohnung von bis zu 10'000 Franken aus.

Auf dem Uferweg entlang der Reuss in Emmen wurde die Frau vom Velo gerissen und vergewaltigt.
Legende: Auf dem Uferweg entlang der Reuss in Emmen wurde die Frau vom Velo gerissen und vergewaltigt. Keystone

Eine 26-jährige Frau war am Abend des 21. Juli bei Emmen an der Reuss vom Velo gerissen und in einem nahen Waldstück vergewaltigt worden. Sie wurde schwer verletzt und musst ins Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) in Nottwil überführt werden. Sie ist gemäss Ärzten querschnittgelähmt.

Der Täter ist seitdem auf der Flucht. Aufgrund ihrer Verletzungen habe die Frau noch immer nicht befragt werden könnten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Wichtige Informationen würden fehlen. Deshalb bat die Polizei die Bevölkerung erneut um Mithilfe und publizierte einen Katalog mit Fragen. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, setzt die Staatsanwaltschaft eine Belohnung bis zu 10'000 Franken aus.

Ausserdem richtete die Polizei eine Hotline ein. Hinweise nimmt sie unter Telefon 041 248 81 17 oder über die E-Mail-Adresse fahndungshinweis@lu.ch entgegen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Das ist einfach unfassbar, was dieser Frau passiert ist. Nicht nur vergewaltigt, sondern auch noch querschnittsgelähmt! Sollte der Täter erwischt werden, kommt er dank unserer absurden, links unterwanderten Kuscheljustiz mit ein paar Jährchen Knast davon anstatt ihn lebenslänglich einzusperren - genauso lange wie diese Frau querschnittsgelähmt sein wird.
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    1. Antwort von W.Ineichen, Luzern
      ... oder er wird vom Knast verschont und dafür für eine Unsumme Geld therapiert.
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  • Kommentar von Michelle Frick, Triesen
    Das opfer tut mir sehr leid. Mein tiefstes mitgefühl. Ich hoffe man findet entlich den täter. Was ich aber an der sache traurig finde ist, dass es eine belohnung braucht um mitzuhelfen. Eigentlich sollte man da freiwillig helfen aber ich finde es gut von der polizei, dass sie was macht. Ich hoffe dieser mensch bekommt die gerechte strafe, zumindest was im 21. jahrhundert gerecht ist.
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  • Kommentar von G.Niedermann, Zürich
    Mich bewegt vor allem, dass das Opfer noch immer nicht richtig befragt werden konnte. Von hier aus mein tiefstes Mitgefühl, viel Kraft und positiv Gedanken mit baldigen Fortschritten in Richtung Genesung. Alles Liebe und Gute.
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