SVP und FDP kämpfen um den freien Regierungssitz

Albert Sigrist soll bei den kantonalen Wahlen vom 9. März den ersten Sitz für die SVP in der Obwaldner Regierung erobern. Er wurde einstimmig als Kandidat nominiert. Im Visier hat die SVP den frei werdenden Sitz der FDP.

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Bildlegende: FDP und SVP kämpfen um den freien Sessel im Rathaus in Sarnen SRF

Sigrist ist bald 56 Jahre alt, Betriebsökonom und wohnt in Giswil. Er ist Mitglied des Kantonsrates und seit 14 Jahren SVP-Präsident. Seine Nomination war unbestritten und erfolgte ohne Diskussion. Unter den Gästen in Giswil weilte auch SVP-Bundesrat Ueli Maurer.

Vier Bisherige treten wieder an

Damit stehen die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien fest, die sich an den Wahlen beteiligen wollen. Neben den vier Bisherigen - Paul Federer (FDP), Hans Wallimann (CVP), Niklaus Bleiker (CVP) und Franz Enderli (CSP) - sowie dem SVP-Kandidaten bewirbt sich auch Kantonsrätin Maya Büchi (FDP) um einen Regierungssitz. Die SP als kleinste Partei verzichtet auf eine Kandidatur.

Die freisinnige Sicherheitsdirektorin Esther Gasser Pfulg tritt nicht mehr an. Diese Vakanz eröffnet der SVP als zweitstärkster Kraft im Parlament die Chance, einen Regierungssitz zu erobern. Die bisherigen Versuche der SVP blieben ohne Erfolg.